Leistungsspektrum

Leistungspektrum der Dermatologie

In unserem Indikationsschwerpunkt Dermatologie/Allergologie werden v.a. Patientinnen und Patienten mit chronischen Dermatosen wie Neurodermitis constitutionalis, chronische Ekzeme anderer Ursache, Psoriasis vulgaris, einschließlich deren Sonderformen, Prurigoerkrankungen, Kollagenosen, Urtikaria, akneiforme Erkrankungen und Rosacea behandelt.

Des Weiteren werden Heilverfahren und Anschlussheilbehandlungen auf dem Gebiet der Dermato-Onkologie (Melanom, Basaliom, spinozelluläre Karzinome und andere bösartige Neubildungen der Haut) durchgeführt.

Entsprechend der komplexen interdisziplinären Aufgabenstellung können nach Erfordernis auch die genannten internistischen funktionsdiagnostischen Möglichkeiten genutzt werden.

Obwohl die Rehaklinik vordergründig auf therapeutische Leistungen ausgerichtet ist, sind gleichzeitig diagnostische dermatologisch-allergologische Leistungen unerlässlich, da Patienten unvollständig diagnostiziert zugewiesen werden können oder neue diagnostische Fragen im Verlauf des Aufenthaltes auftreten können.

Diese beinhalten u.a. folgende Untersuchungsmethoden:

  • Hautfunktionstests (Corneometrie, TEWL, ph-Metrie, Sebumetrie, Alkalireistenztest; Nitrazingelb- u. Natrium-laurylsulfattest)
  • Physikalische Urtikariatestungen
  • diätetische Massnahmen wie Such- und Auslassdiäten
  • Epikutantestungen im Rahmen der Ekzemdiagnostik (einschließlich berufsbezogener Hauterkrankungen)
  • Reibe-, Scratch-, Prick- und Intrakutantests
  • spezifische und unspezifische nasale Provokationen
  • In-vitro-Testverfahren (gesamt-IgE, ECP, spezifisches IgE)
  • Fotodiagnostische Verfahren
  • Dermatoskopische Beurteilung von Pigmentmalen
  • Entnahme von Probebiopsien und suspekter Hautläsionen für die histopathologische Diagnosesicherung
  • Mykologische Diagnostik in eigenem Pilzlabor
  • Bildirektionaler Doppler mit Aufzeichnungsmöglichkeit

Im dermatologischen Bereich werden in ausreichend zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten folgende Behandlungsmöglichkeiten angeboten:

  • selektive UV-Therapie
  • Schmalspektrum- UVB (311nm)Therapie
  • systemische und lokale PUVA-Therapie
  • UVA1- Ganzkörpertherapie
  • UVA/B-Teilkörperbestrahlung
  • Balneofototherapie
  • Balneotherapie mit Zusatz (Meerwasser, Sole, rückfettenden Ölen, Desinfizienzien, Gerbstoffen)
  • Iontophorese (Leitungswasser, medizinische Zusätze)
  • medizinisch-kosmetische Behandlungen einschließlich Beratung
  • medizinische Hand- und Fußpflege
  • Fortsetzung eingeleiteter immunmodulatorischer Therapien in der Behandlung onkologischer Erkrankungen (Interferone) einschließlich des Managements von deren Nebenwirkungen
  • Einleitung systemischer Therapien bei schwer beherrschbaren Formen von Neurodermitis und Psoriasis in Abstimmung mit den weiter behandelnden Ärzten 
  • Fortsetzung auswärts begonnener Hyposensibilisierungen

Anleitung der Patienten zur Durchführung einer phasengerechten externen Dermatotherapie durch geschultes Pflegepersonal in entsprechenden Räumlichkeiten zum Erlernen und Trainieren der Salbentherapie:

  • Dithranolbehandlung als Kurzkontakttherapie
  • Hilfestellung zur Behandlung schwer erreichbarer Körperareale
  • Okklusivbehandlungen
  • Kopfhandlungen
  • Kompressionsverbände

Ergänzend werden umfassende ärztlich und psychologisch geführte Schulungsprogramme verknüpft mit verschiedenen Varianten der Entspannungsverfahren angeboten.

Dabei stehen folgende Ziele unseres diagnostischen und therapeutischen Engagements im Mittelpunkt:

  • Diagnosebezogene Aufklärung und verbesserter Umgang mit der chronischen Hauterkrankung
  • nachhaltige Stabilisierung des verbesserten Hautbefundes
  • Erziehung, Schulung und Befähigung zur Selbsthilfe
  • Motivation zur gesunden Lebensweise
  • Individuelle Hautschutzschulung und –beratung im privaten und beruflichen Bereich

Im persönlichen Arzt- Patientengespräch werden die angestrebten Rehaziele eingangs abgesprochen, bei Visiten regelmäßig überprüft.

In einem ausführlichen Abschlußgespräch werden unter Einbeziehung der Selbsteinschätzung und ggf. der Beurteilung eines Reha-Beraters das sozialmedizinische  Leistungsbild erstellt.

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